Die Freiwilligenarbeit ist ein lautloses Instrument der Zusammenarbeit, das aber denen Hoffnung bringt und Perspektiven eröffnet, die es am meisten brauchen!
Dabei geht es nicht immer um sehr grosse, spektakuläre Veränderungen, wohl aber um Veränderungen, die eine tiefe Bedeutung für das Leben jedes Einzelnen mit sich bringen, wie auch für das eigene Leben.
Argentinien ist ein Land, in das Menschen aus aller Welt auswanderten. In fast allen Familien gibt es hier Vorfahren, die aus anderen Ländern bzw. Kontinenten nach Argentinien kamen, um hier ein neues Leben zu beginnen. In der Kultur, und auch in der hiesigen Küche, spiegeln sich all diese verschiedenen Einflüsse wider, vor allem aber der spanische und der italienische. Die Argentinierinnen und Argentinier sind offen und gastfreundlich und verstehen es einer fremden Person zu vermitteln, sich wie zu Hause zu fühlen.
Obwohl das Land noch über natürliche Ressourcen im Überfluss verfügt, wuchsen während der letzten Jahre, bedingt durch wirtschaftliche und politische Krisen, auch hier die sozialen Unterschiede erheblich und heute leidet ein guter Teil der Bevölkerung unter Armut, sogar unter extremer Armut und Unterernährung. Obwohl sich der Staat mit seinen Sozialprogrammen bemüht, kommt die Hilfe des Staates in vielen Fällen oft leider spät oder gar zu spät. Viele Organisationen der Zivilgesellschaft bemühen sich, dort ihre Hilfe anzubieten, wo der Staat keine oder nur unzureichende Präsenz zeigt. Diese Organisationen bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit für Freiwillige, denn der Bedarf ist gross und die finanziellen Ressourcen in der Regel nur sehr knapp.